„Smart Grid = Connected Grid“: Accenture und Fraunhofer ESK veröffentlichen Whitepaper zu Kommunikationstechnologien in intelligenten Energienetzen

14.2.2018

Die Unternehmensberatung Accenture und das Fraunhofer ESK haben ein Whitepaper erarbeitet, in dem Kommunikationstechnologien für Smart Grids auf den Prüfstand gestellt werden. Ziel ist es, Akteure der Energiebranche wie Verteilnetzbetreiber und Stadtwerke bei der Technologieauswahl zu unterstützen und damit strategische Investitionsentscheidungen zukunftssicher zu machen.

Der Einbau von intelligenten, kommunizierenden Stromzählern (Smart Meter) bei Verbrauchern und Erzeugern ist angelaufen. Für diese Entwicklung der Stromnetze zu intelligenten Smart Grids spielt die optimale Kommunikationstechnologie eine entscheidende Rolle. Wie diese aussehen kann, zeigt das gemeinsame Whitepaper der Unternehmensberatung Accenture und des Fraunhofer ESK mit dem Titel „Smart Grid = Connected Grid. Kommunikationstechnologien als Grundlage des Smart Grid“.

Die Autoren Thomas Weiss (Accenture) und Erik Oswald (Fraunhofer ESK) wollen damit Akteure der Energiebranche wie Netzbetreiber und Stadtwerke bei der Auswahl der richtigen Kommunikationstechnologie unterstützen. Diese muss umfangreiche Anforderungen erfüllen: Unterschiedliche Anwendungen, ein spezieller Verbindungsaufbau für externe Marktteilnehmer, aber auch die Rolle des Smart-Meter-Gateway-Administrators sind zu berücksichtigen. Viele sicherheitstechnische Vorgaben wurden durch den Gesetzgeber geschaffen, schließlich werden kritische Infrastrukturen verwaltet und sensible Nutzerdaten ausgetauscht. Hinzu kommen individuelle Gegebenheiten des jeweiligen Stromnetzes wie Dichte und Lage der einzelnen Verbraucher im Netz sowie die Erreichbarkeit der einzelnen Stromzähler in den Häusern.

Das Whitepaper beleuchtet bestehende Konzepte für Smart Grids und beschreibt verfügbare Technologien sowie ihre Tauglichkeit für verschiedene Anwendungsszenarien, vor allem auch im Hinblick auf die zu erwartenden Kosten.