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Pressemitteilung
16.02.2009

Bild GSMA Mobile World Congress

Grafik Elephant

Ansprechpartner:

M.A. Susanne Baumer
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Dipl.-Inform. Ilhan Aslan
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  Mobile World Congress, Halle 1, Stand G49
Mit der Elephant Plattform einfach mobile Anwendungen entwickeln

Auf dem Mobile World Congress in Barcelona stellt die Fraunhofer-Einrichtung für Systeme der Kommunikationstechnik ESK erstmals ihre Elephant Plattform vor. Mit dem Forschungsprojekt Elephant wird das Erstellen von Programmen für ein mobiles Gerät sehr einfach: Per Drag & Drop und mit vielen Templates werden vorhandene Informationen auf die mobile Plattform gebracht. Dabei kann der Autor der mobilen Applikation sich auf die Inhalte konzentrieren, denn Elephant verarbeitet Texte, Audio und Video und kann für verschiedene Gerätetypen und Verbindungen unterschiedliche Informationen definieren. Gleichzeitig greifen die Wissenschaftler auf aktuelle Web 2.0 Technologien zurück, um, zunächst durch das Taggen und Bewerten der Templates, ein interaktives Zusammenarbeiten zu ermöglichen.

Inzwischen ist die Verbreitung des Mobiltelefons so hoch, dass praktisch jeder und jede eines zur Verfügung hat. Damit eignet es sich hervorragend dazu, Informationen zu vermitteln. Jedoch müssen Applikationen für mobile Geräte heute noch von ausgewiesenen Experten programmiert werden, und zwar für jeden Endgerätetyp separat. Das macht die Entwicklung mobiler Applikationen aufwändig und teuer.

Die Wissenschaftler der Fraunhofer ESK wollen dem Abhilfe schaffen und haben deswegen die Elephant Plattform entwickelt. Elephant basiert auf Web-Technologien mit denen man sehr einfach bestehende Informationen zu einer Anwendung für mobile Geräte zusammenstellen kann. Der Elephant-Entwickler muss nur noch seine Inhalte kennen und wissen, wie sie vermittelt werden sollen. Die Elemente werden dann per Drag & Drop angeordnet. Mehrfachverknüpfungen und Ablaufvorlagen geben der eigenen Anwendung die Struktur. Per Mausklick wird ein Paket generiert, das die Inhalte für verschiedene mobile Geräte aufbereitet. Eine Applikation der Fraunhofer ESK muss auf dem mobilen Gerät einmalig installiert werden und kann alle Elephant-Applikationen interpretieren.

Bei der Erstellung von mobilen Programmen kann der Elephant-Entwickler sehr gut auf die Situation des Nutzers eingehen. Werden Informationen auf einem Handy verbreitet, ist die Situation, in der der Nutzer diese entgegennimmt, schwer berechenbar. Sitzt er zum Beispiel an der Bushaltestelle, kann er einen Text lesen, läuft er durch einen Park, benötigt er die Informationen als Audio-Datei. Der Entwickler kann für diese unterschiedlichen Situationen alternative Templates und Inhalte anbieten, die Elephant-Applikation wählt dann das der Situation entsprechende aus. Dazu ziehen die Wissenschaftler sogenannte „Presence“-Informationen heran. Diese können vom Benutzer eingestellt oder vom System selbst erkannt werden. Das Ergebnis ist, dass die Information der Situation entsprechend angeboten wird.

Für die Inhalte – Elephant verarbeitet die Formate Text und XML sowie diverse Bild-, Audio- und Video-Dateien – haben die Ingenieure Templates vorgefertigt. Durch deren Auswahl bestimmt der Autor, wie seine Applikation später aussehen wird. Die Templates können selbst weiterentwickelt und im Sinne des Web 2.0 anderen Benutzern zur Verfügung gestellt werden. Als nächsten Schritt bauen die Wissenschaftler Reputationsmechnismen ein, mit denen die Templates bewertet werden können.

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Vorschaubild GSMA Demo Video Auf dem Mobile World Congress in Barcelona stellt die Fraunhofer-ESK erstmals ihre Elephant Plattform vor. Mit dem Forschungsprojekt Elephant wird das Erstellen von Programmen für ein mobiles Gerät sehr einfach: Per Drag & Drop und mit vielen Templates werden vorhandene Informationen auf die mobile Plattform gebracht. Dabei kann der Autor der mobilen Applikation sich auf die Inhalte konzentrieren, denn Elephant verarbeitet Texte, Audio und Video und kann für verschiedene Gerätetypen und Verbindungen unterschiedliche Informationen definieren. Gleichzeitig greifen die Wissenschaftler auf aktuelle Web 2.0 Technologien zurück um, zunächst durch das Taggen und Bewerten der Templates, ein interaktives Zusammenarbeiten zu ermöglichen.
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